Presse Interview Klaus Stoettner MdL

13. 02. 20

Freistatt fördert Umbau des Alpinen Museums mit 800.000 Euro

Eine weitere Hürde für den Umbau und die Modernisierung des Alpinen Museums auf der Praterinsel in München ist genommen: Der Freistaat bezuschusst nach dem Beschluss des Haushaltsausschusses die Baumaßnahme mit 800.000 Euro. Eine prominente Runde bayerischer Landespolitiker überbrachte dem Alpinen Museum einen symbolischen Scheck für den geplanten Umbau des Alpinen Museums. 

Übergeben wurde die gute Botschaft von Landtagspräsidentin Ilse Aigner, dem umweltpolitischen Sprecher der CSU-Fraktion Eric Beißwenger, der stellvertretenden CSU-Fraktionsvorsitzenden Tanja Schorer-Dremel, dem tourismuspolitischen Sprecher und Initiator des Antrag Klaus Stöttner sowie dem Haushaltsausschussvorsitzenden Josef Zellmeier. Sie hatten sich in der CSU-Fraktion dafür eingesetzt, dass das Alpine Museum eine außerordentliche Förderung erhält. Nachdem Mittel aus regulären Fördertöpfen wie dem Denkmalschutz und dem Kulturfonds Bayern ausschieden, wird der Museumsumbau jetzt durch Mittel aus der Fraktionsreserve finanziert und in den Nachtragshaushalt des Freistaates eingestellt. „Das Alpine Museum ist das Haus in Bayern, das seit über hundert Jahren die Bedeutung der Berge für uns deutlich macht, es erklärt unsere Bergleidenschaft“, so Landtagspräsidentin Ilse Aigner. Klaus Stöttner, als Präsident des Tourismusverbandes Oberbayern und München ergänzte: „Das Alpine Museum bietet mit seinen vielfältigen Ausstellungen zahlreichen Interessengruppen Raum, die Bergwelt kenne zu lernen. Diesem geschichtsträchtigen Haus kann nun durch den Umbau eine noch größere Sichtbarkeit verschafft werden.“ Eric Beißwenger wies auf die Chance hin, die sich mit dem Umbau ergebe, die Einzigartigkeit des Alpenraums und seine Schutzbedürftigkeit einem großen Publikum nahezubringen. Josef Zellmeier betonte, dass das Alpine Museum ein zentraler Anlaufort für alle 187 bayerischen DAV-Sektionen und deren über 700.000 Mitglieder sei. Tanja Schorer-Dremel schließlich berichtete von ihrer ganz persönlichen Bergleidenschaft, die sie dazu bewogen hatte, sich für das Alpine Museum einzusetzen.

DAV-Vizepräsidentin Melanie Grimm nahm den Scheck für den Alpenverein entgegen. Mit der Unterstützung des Freistaates Bayern würde nun der Umbau und die Modernisierung des Museums möglich. Im November hatte bereits der Bund mit 4,9 Mio. Euro auf Initiative des CSU-Bundestagsabgeordneten Wolfgang Sefinger, eine hohe Förderung des Bauvorhabens beschlossen; im Dezember schloss sich die Stadt München mit bis zu 1 Mio. Euro Förderung an. Auch der Alpenverein selbst trägt 2,5 Mio. Euro der auf 9,8 Mio. Euro angesetzten Bausumme.

Das Alpine Museum soll durch einen Umbau größere und offenere Ausstellungsflächen erhalten, die Bibliothek erhält einen prominenten Platz im Gebäude, die Aufenthaltsqualität der Besucherinnen und Besucher insgesamt wird verbessert und behindertengerechte Zugänge geschaffen. Voraussichtlich im Mai 2020 werden die Planungen in einer Ausstellung der Öffentlichkeit präsentiert.

Presseinformation des DAV vom 13.02.20

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